Menschenrechte

Allgemeines über die Menschenrechte

Der folgende Absatz stammt von amnesty international

Menschenrechte sind politische Freiheitsrechte oder Grundfreiheiten (Recht auf Gleichheit, Unversehrtheit, Eigentum, Meinungs- und Glaubensfreiheit, Widerstand gegen Unterdrückung), seit dem 19. Jahrhundert auch schrittweise auf den sozialen Bereich ausgedehnt (Recht auf Arbeit, auf Bildung und soziale Sicherheit). Die historischen Wurzeln reichen von der Magna Carta (1215 erster Katalog der Menschenrechte), der Petition of Rights (1628) und der Habeas-Corpus-Akte (1679) in England, die die Rechte des Einzelnen gegenüber dem Staat vorbereiteten, über die Bill of Rights (1776) von Virginia, die die Grundzüge der demokratischen Ordnung, Gewaltenteilung, Pressefreiheit und v.a. Religionsfreiheit formulierte, bis zur Erklärung der Menschen-und Bürgerrechte (Déclaration des droits de l'homme et du citoyen) der Französischen Revolution von 1789. Die uneingeschränkt geltenden Grundrechte und Freiheiten des Menschen sind in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen von 1948 festgelegt.

Anmerkung von Olbers: Die Artikel aus der „Allgemeinen Erklärung“ beinhalten nur Zielvorstellungen und sind kein gültiges Recht. In Deutschland gültiges Recht sind u.a. die Europäische Konvention der Menschenrechte und die Internationalen Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen.


Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“

Das bekannteste Dokument über Menschenrechte ist die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen, auf englisch „Universal Declaration of Human Rights “.

Diese wurde am 10. Dezember 1948 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. An der Formulierung des Textes haben zwei hervorragende Mitglieder der „ Fédération Internationale des Ligues des Droits de l’Homme“ (FIDH, siehe unten unter Menschenrechtsvereine) mitgewirkt.


Die Geschichte der Menschenrechte

Die Chronologie der Menschenrechte.

„Tag der Menschenrechte“

Das ist der 10. Dezember. Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Vollversammlung der Vereinten Nationen beschlossen.

Die Menschenrechte in Deutschland

In Deutschland sind die Menschenrechte als „Grundrechte“ im Grundgesetz festgeschrieben. Außerdem haben etliche Internationalen Konventionen Gesetzeskraft, insbesondere die Europäische Konvention der Menschenrechte und die Internationalen Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen. Es sind im Laufe der Jahre viele weitere internationale Konventionen dazugekommen. Für die Arbeit des Menschenrechtsbundes ist unter anderem das Asylrecht wichtig. Die beste mir (Olbers) bekannte Quelle ist das Buch „Menschenrechte, Dokumente und Deklarationen“, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Menschenrechte im deutschen Grundgesetz

Eine besondere Aussage zu den Menschenrechte macht das deutsche Grundgesetz im Artikel 11 (die Links stammen von Wikipedia):
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung

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Menschenrechtsvereine

Amnesty International ist zwar der bekannteste und wohl auch größte Menschenrechtsverein in Deutschland und auch weltweit, aber bei weitem nicht der einzige und auch nicht der älteste. Der erste deutsche Menschenrechtsverein war die 1914 gegründete Deutsche Liga für Menschenrechte.
Der älteste internationale Dachverband ist die 1922 gegründete „ Fédération Internationale des Ligues des Droits de l’Homme “ (FIDH). Diese Informationsseite wurde gestaltet vom Menschenrechtsbund. Einiges zur Geschichte der Menschenrechtsvereine erfahren Sie auf der Seite Chronologie der Menschenrechte. Sehr viele Links zu deutschen und internationalen Menschenrechtsvereinen finden Sie auf unserer Seite Links.

Rechtsanwälte

Deutsche Anwaltshotline, Thema Menschenrechte
Achtung! Es handelt sich hierbei nicht um eine Leistung der Deutschen Liga für Menschenrechte Der Anruf kostet 1,99 € pro Minute (Stand vom 25. Mai 2006).
Republikanische Anwältinnen und Anwälte, Verein f. Demokratie u. Menschenrechte
Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ)
Siehe auch die Seite Rechtsanwälte des Menschenrechtsbund.

Die Liga und die Menschenrechte

Die Deutsche Liga für Menschenrechte tritt ein für die stärkere Beachtung und Sicherung der Menschenrechte nicht nur in Deutschland sondern für alle Völker der Welt. Massive Menschenrechtsverletzungen waren in den letzten Jahrzehnten die häufigste Kriegsursache. Wir treten dafür ein, dass die Ursachen sozialer Ungerechtigkeit beseitigt werden. Denn einen erträglichen und dauerhaften Frieden wird es ohne Gerechtigkeit nicht geben.

Erziehung für Menschenrechte

Die Liga tritt dafür ein,dass die Menschenrechte und die internationalen Verträge, welche die Menschenrechte schützen sollen, in der Öffentlichkeit besser bekannt werden und mehr Zustimmung und Unterstützung finden. Klicken Sie auf Erziehung für Menschenrechte, Menschenrechtsbildung.

Menschenrechtsdokumente Texte über Menschenrechte





   
   
   
   
   
   

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